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US-Angriffe wurden am Dienstag wieder aufgenommen

Der US-Angriff auf den Iran wurde am Dienstag durch eine Erklärung des US Central Command (Centcom) bestätigt. Centcom teilte mit, die Operationen gegen die iranischen Revolutionsgarden seien nach jüngsten Versuchen gegen Handelsschiffe in der Straße von Hormus und gegen US-Soldaten in der Region eingeleitet worden. Nach Angaben des Kommandos begannen die Angriffe um 12.00 Uhr ET.

Der Iranische Rote Halbmond erklärte zudem, dass in der südlichen Stadt Sirik Splitter eines US-Raketenangriffs ein Haus getroffen hätten, in dem eine Hochzeitsfeier stattfand. Die Organisation meldete 4 Tote, darunter ein kleines Kind, sowie mehr als 50 Verletzte. In den iranischen Medien wurde außerdem über Explosionen und Einschläge in der Nähe von Tschabahar, Konarak, dem Flughafen Dschiroft, der Insel Qeschm und Bandar Abbas berichtet.

Iran und USA drohen mit Vergeltung

Die iranischen Revolutionsgarden erklärten nach den Angriffen, die USA würden die Folgen ihrer Handlungen bereuen. Iranische Nachrichtenagenturen berichteten außerdem, dass Vergeltungsangriffe mit Raketen und Drohnen auf US-Ziele begonnen hätten.

Spannungen nehmen an der Jordanien-Front zu

Nach iranischen Angaben feuerten die Revolutionsgarden als Reaktion auf den Angriff in Sirik ballistische Raketen auf eine US-Marinebasis in der jordanischen Stadt Akaba ab. Das jordanische Nachrichtenportal Al-Mamlaka berichtete, das nationale Sicherheitszentrum des Landes habe Bewohner in den Provinzen Akaba und Mafrak vor herabfallenden Trümmern gewarnt; diese Warnung sei später wieder aufgehoben worden.

Donald Trump sagte, die am Dienstag angekündigten Angriffe seien eine Reaktion auf den iranischen Angriff auf einen US-Militärstützpunkt in Jordanien. Trump warnte zudem, Teheran werde im Falle einer Gegenreaktion mit härteren und deutlich umfassenderen Angriffen konfrontiert.

Konflikt eskaliert nach Auslaufen der Waffenruhe-Vereinbarung

Zu Wochenbeginn hatten US-Streitkräfte bereits zwei Raketenwerfer auf der Insel Larak in der Straße von Hormus getroffen. Teheran reagierte darauf mit Raketenangriffen auf Luftwaffenstützpunkte in Jordanien und entsandte eine Drohne in die Vereinigten Arabischen Emirate. Die jüngsten Entwicklungen folgten darauf, dass eine im Juni zwischen beiden Ländern unterzeichnete Vereinbarung zur Verlängerung der Waffenruhe auslief.

Washington kündigte am 24. August zudem eine neue Sanktionskampagne an, die Teheran weiter isolieren soll. Iranische Offizielle werteten diesen Schritt als Fortsetzung des bisherigen wirtschaftlichen Drucks, während der iranische Präsident Masud Peseschkian in einer von den Staatsmedien verbreiteten Erklärung sagte, der Iran werde ebenfalls reagieren, wenn die USA sich wieder an eine Vereinbarung halten sollten.

Wichtigste Punkte

  • Centcom erklärte, die Angriffe seien eine Reaktion auf jüngste Versuche gegen die Straße von Hormus und US-Soldaten in der Region.
  • Der Iranische Rote Halbmond meldete 4 Tote und mehr als 50 Verletzte nach einem Splittertreffer auf ein Hochzeitshaus in Sirik.
  • Die Aussagen aus Iran und den USA deuten auf ein neues Vergeltungsrisiko entlang der Achsen Jordanien und Straße von Hormus hin.
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