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Erste genannte Zahlen zum Ölabkommen zwischen den USA und Venezuela

Das Ölabkommen zwischen den USA und Venezuela sieht nach Angaben von US-Präsident Donald Trump den Zugriff auf Venezuelas nachgewiesene Ölreserven von mehr als 65 Milliarden Barrel vor. Trump sagte, dieser Schritt werde die US-Ölreserven mehr als verdoppeln, das Angebot ausweiten und die Benzinpreise senken.

Details zum Umfang der Vereinbarung wurden nicht öffentlich gemacht. Trump erklärte, die Einigung koste die US-Steuerzahler nichts zusätzlich und werde über eine Partnerschaft mit der Privatwirtschaft umgesetzt.

Die Parteien des Abkommens und das genannte Investitionsziel

Marco Rubio und Verteidigungsminister Pete Hegseth sollen sich mit Delcy Rodriguez, die als Übergangsstaatschefin Venezuelas bezeichnet wird, auf die Vereinbarung verständigt haben. Rubio nannte das Abkommen einen wichtigen Gewinn sowohl für die USA als auch für Venezuela.

Nach Rubios Angaben könnte die Vereinbarung auf venezolanischer Seite private Investitionen von rund 100 Milliarden Dollar auslösen. Erwartet werden neue gut bezahlte Arbeitsplätze und Unterstützung beim Wiederaufbau der Wirtschaft des Landes.

Was die Marktwirkung und die Größe der Reserven bedeuten

Trump hatte zuvor erklärt, Venezuelas Ölressourcen würden erschlossen; zuletzt stand er im Inland unter Druck, die Kraftstoffpreise zu senken. Der Präsident behauptete außerdem, Venezuela werde bis zu 50 Millionen Barrel Öl an die USA übertragen.

Venezuela gilt mit rund 303 Milliarden Barrel als Land mit den größten nachgewiesenen Ölreserven der Welt. Die Ölproduktion des Landes ist jedoch im Vergleich zum Höchststand Ende der 1990er-Jahre deutlich eingebrochen.

Erwartete Schritte zur Wiederbelebung der Produktion

Trump forderte US-Ölkonzerne auf, mindestens 100 Milliarden Dollar zu investieren, um den Energiesektor Venezuelas wieder in Gang zu bringen. Wann die Produktion steigen soll, wie die Verkaufsrechte geregelt werden und welcher rechtliche Rahmen für die Partnerschaft mit der Privatwirtschaft gelten soll, ist jedoch noch offen.

  • Der vollständige Vertragstext und die kommerziellen Bedingungen wurden nicht veröffentlicht.
  • Wann und in welchem Umfang sich dies auf das Ölangebot auswirkt, bleibt unklar.

Politischer Hintergrund und offene Fragen bleiben

Laut dem Ausgangstext nahm die USA Anfang dieses Jahres den damaligen venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro fest. Nach einer am 3. Januar durchgeführten Militäroperation erklärte die Trump-Regierung, sie werde das Land so lange führen, bis in Venezuela ein sicherer Übergang gewährleistet sei, und die Öllieferungen auf unbestimmte Zeit kontrollieren.

Das nun bekannt gewordene Ölabkommen wird daher nicht nur mit Blick auf Energieversorgung und Preise genau beobachtet, sondern auch im Hinblick auf Investitionsrisiken und die Umsetzbarkeit. Im Fokus der Märkte stehen vor allem die noch zu veröffentlichenden offiziellen Bedingungen und die Frage, wie schnell sich die Produktion tatsächlich steigern lässt.

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