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Welche Vermögenswerte kommen ins neue Anlagekonto?

Das irische Finanzministerium hat den Fahrplan für ein neues Kontomodell veröffentlicht, das Privatanlegern den Zugang zum Markt erleichtern und Investitionen steuerlich effizienter machen soll. Dem Konzept zufolge bleiben Krypto-Vermögenswerte und Derivate außen vor, während traditionellere Anlageinstrumente in das Modell aufgenommen werden.

Zu den wichtigsten Produkten, die nach dem Plan in dem Konto enthalten sein könnten, gehören:

  • Aktien
  • Anleihen
  • Börsengehandelte Fonds (ETF)
  • Andere Investmentfonds

Warum bleiben Krypto und Derivate ausgeschlossen?

Im Fahrplan werden digitale Vermögenswerte und Derivate wegen ihrer Struktur und ihres Risikoprofils als komplexe und hochriskante Produkte eingestuft. Die Entscheidung zeigt, dass sich der vorsichtige Kurs der irischen Regierung gegenüber dem Kryptomarkt auch im neuen Steueranreizmodell widerspiegelt.

Wann werden Zeitplan und Steuerdetails festgelegt?

Dem Dokument zufolge sollen die neuen Konten im kommenden Jahr für in Irland ansässige Anleger angeboten werden. Ein konkretes Startdatum für die Einführung wurde bislang jedoch nicht genannt.

Der Steuersatz für die Konten sowie die Schwelle für die Steuerbefreiung sollen im Rahmen von Budget 2027 bekannt gegeben werden. Anleger müssen sich also bis zur Haushaltsvorlage gedulden, um den genauen finanziellen Vorteil des Produkts zu erfahren.

Was bedeutet die Entscheidung für Markt und Regulierung?

Dass Krypto aus dem neuen steuerlich begünstigten Rahmen herausgehalten wird, zeigt, dass digitale Vermögenswerte in Irland nicht zu den geförderten Anlageformen für Privatanleger gehören. Die Ausrichtung der Steueranreize auf Aktien, Anleihen und Fonds könnte dazu beitragen, dass sich der Kapitalzufluss von Privatanlegern stärker in die traditionellen Märkte verlagert.

Irland verschärft auch die Krypto-Aufsicht

Die Entscheidung fiel in einer Phase, in der das Land seine Regulierung des Kryptosektors ausweitet. Der Fahrplan macht zudem deutlich, dass die Regierung an Reformen arbeitet, mit denen die Geldwäschebekämpfung für die Branche verschärft werden soll.

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