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Was bedeutet Strives jüngster Bitcoin-Kauf?

Der auf Bitcoin ausgerichtete Treasury-Ansatz von Strive hat sich in den Tagen vom 24. bis 28. August weiter beschleunigt: Das Unternehmen kaufte 1.800 BTC hinzu und stockte seinen institutionellen Bestand damit auf. Für die Transaktion im Volumen von rund 143 Millionen US-Dollar zahlte das Unternehmen laut Angaben im Schnitt 79.431 US-Dollar pro Coin, einschließlich Gebühren und Kosten. Nach der am Montag von CEO Matt Cole bestätigten Transaktion wurde auch klar, wie aggressiv Strive seine Position in den vergangenen Wochen ausgebaut hat.

Nach diesem Kauf stieg Strives gesamter Bitcoin-Bestand von 21.356 BTC auf 23.156 BTC. Bereits in der Vorwoche hatte das Unternehmen rund 1.110 BTC für etwa 81,5 Millionen US-Dollar gekauft und dabei im Schnitt 73.409 US-Dollar je Coin bezahlt. Damit haben die Käufe über zwei Wochen hinweg die Bilanz von Strive spürbar vergrößert.

Was sagen die wichtigsten Zahlen?

  • Letzter Kauf: 1.800 BTC
  • Gesamtvolumen: rund 143 Millionen US-Dollar
  • Durchschnittspreis: 79.431 US-Dollar
  • Gesamtbestand: 23.156 BTC

Nach einer Berechnung des Saturn-Credit-Beraters Adam Livingston erhöhte der jüngste Kauf den Bitcoin-Bestand des Unternehmens in nur fünf Handelstagen um rund 8,4 Prozent. Das Tempo deutet darauf hin, dass Strive Bitcoin immer klarer als langfristige Unternehmensreserve betrachtet.

Rangliste und Marktauswirkungen

Der neue Kauf hat Strive an der Kryptobörse und dem Digital-Asset-Infrastrukturunternehmen Bullish vorbeiziehen lassen. Nach Branchenangaben ist das Unternehmen damit zum fünftgrößten börsennotierten Bitcoin-Halter aufgestiegen. Die Verschiebung zeigt, dass institutionelle Anleger ihre Positionen in digitalen Vermögenswerten weiter ausbauen.

Strives jüngste Käufe fielen mit der Erholung am Bitcoin- und breiteren Digital-Asset-Markt zusammen. Als Auslöser gilt der 19. August: Damals kündigte das US-Finanzministerium an, die geplante Rückkaufgröße bestimmter langfristiger Anleihen verdoppeln zu wollen. Der Schritt drückte die Renditen und befeuerte die Nachfrage nach risikoreicheren Anlagen; Bitcoin legte daraufhin um mehr als 23 Prozent zu und stieg über 81.000 US-Dollar.

Auch andere Unternehmen kaufen wieder

Die institutionelle Nachfrage blieb nicht auf Strive beschränkt. Auch Strategy, der weltweit größte börsennotierte Bitcoin-Halter, teilte am Montag mit, seit Juni erstmals wieder zugekauft zu haben. Das Unternehmen erwarb 4.603 BTC zu einem Durchschnittspreis von 80.318 US-Dollar und brachte seinen Bestand nach vier Verkäufen seit Mai wieder über die Marke von 845.000 BTC.

Das aktuelle Bild zeigt: Mit der Erholung der Preise wächst auch der Kaufappetit jener Unternehmen, die Bitcoin in ihrer Bilanz halten. Aus Marktsicht stützt dieser Trend sowohl die Erwartungen an die institutionelle Nachfrage als auch die mittelfristige Einschätzung zum BTC-Preis.

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