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Was würde Cboes VIX-Plan für den Markt bedeuten?

Die für den VIX geprüfte neue Struktur könnte den als Angstbarometer der Wall Street bekannten Index näher an die aus den Kryptomärkten bekannten Perpetual-Kontrakte heranführen. Nach der Einschätzung in der Quelle verfolgt dieser Ansatz von Cboe das Ziel, eine Handelsstruktur ohne Verfallstermin zu schaffen, damit Anleger eine Preisbildung erhalten, die dem Spot-VIX möglichst nahekommt.

Perpetual Swaps, wie sie im Kryptomarkt verbreitet sind, haben im Unterschied zu klassischen Futures kein Ablaufdatum. Stattdessen sorgt ein Funding-Satz dafür, dass sich der Preis nicht zu weit vom Spot-Index entfernt. Theoretisch bietet dieses Modell Anlegern damit das Handelsinstrument, das dem tatsächlichen Spot-Preisverhalten am nächsten kommt.

Mögliche Folgen für Liquidität und Preisangleichung

Nach der im Bericht zitierten Einschätzung könnte die Einführung eines solchen an den VIX gekoppelten Produkts mehr Marktteilnehmer in den Volatilitätsmarkt ziehen. Ein Anstieg bei Käufern und Verkäufern sowie intensiveres Hedging der Market Maker zwischen VIX-Futures und anderen S&P 500-Derivaten könnte die Preisunterschiede zwischen verschiedenen VIX-Produkten verringern.

Was zeigen ähnliche Beispiele aus dem Kryptomarkt?

Auf einigen Kryptobörsen gibt es erste Beispiele für dieses Modell bereits. Auf der Plattform Gate werden VIX/USDT-Perpetual-Kontrakte angeboten, allerdings gilt das Handelsvolumen dort als niedrig und die Liquidität als schwach. Erst kürzlich hat Hyperliquid zudem ein Futures-Produkt gelistet, das an den von Volmex berechneten Bitcoin-Implied-Volatility-Index gekoppelt ist, also an einen VIX-ähnlichen Indikator für Bitcoin.

  • Mehr Teilnehmer könnten die Geld-Brief-Tiefe erhöhen.
  • Absicherungsgeschäfte der Market Maker könnten die Preisangleichung zwischen den Produkten stärken.

Was sind die wichtigsten Grenzen dieses Modells?

Trotzdem verschwindet der Kostenfaktor nicht. Bei Perpetual-Kontrakten können Funding-Zahlungen für Anleger zusätzliche Belastungen verursachen. Außerdem ist der VIX kein physischer oder digitaler Vermögenswert wie Bitcoin, sondern basiert auf einer mathematischen Berechnung.

Das schafft für Market Maker eine zusätzliche Herausforderung. Anders als bei Bitcoin ist es nicht einfach, das Risiko durch den direkten Kauf oder Verkauf eines „Spot“-Assets auszugleichen. Dennoch zeigt sich in diesem Bild, dass sich traditionelle Finanzmärkte und Krypto-Marktstrukturen rund um fortgeschrittene Volatilitätsprodukte immer stärker annähern.

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