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Regionale Spannungen nach US-Angriffen eskalieren

Nach US-Angriffen hat Iran nach Angaben eigener Medien sowie der jordanischen Armee Raketenangriffe auf US-Militärstützpunkte im Irak und in Jordanien durchgeführt. Quellen in Teheran berichteten, dass durch Splitter, die ein Haus in der südlichen Stadt Sirik trafen, in dem eine Hochzeitsfeier stattfand, 4 Menschen getötet und mehr als 50 weitere verletzt wurden.

Das US Central Command (Centcom) teilte mit, dass die Operationen gegen Iran am Dienstag wieder aufgenommen worden seien und dies eine Reaktion auf jüngste Versuche gegen Handelsschiffe in der Straße von Hormus darstelle. Der Iranische Rote Halbmond erklärte zudem, unter den Todesopfern sei auch ein vierjähriges Kind.

Todesopfer in Sirik und Irans Antwort

Welche Ziele wurden getroffen?

Die Iranischen Revolutionsgarden erklärten, die USA würden ihre Angriffe bereuen. Die halboffizielle Nachrichtenagentur Tasnim meldete, dass die Revolutionsgarden am frühen Mittwoch eine Salve ballistischer Raketen auf einen US-Marine-Stützpunkt in der jordanischen Stadt Aqaba abgefeuert hätten.

  • Für die jordanischen Regionen Aqaba und Mafraq wurde vor herabfallenden Trümmern gewarnt.
  • Die kuwaitische Armee erklärte, ihre Luftabwehrsysteme seien gegen iranische Raketen aktiv geworden.
  • Iranische Staatsmedien berichteten zudem von Explosionen in Bahrain.

Die jordanischen Streitkräfte teilten mit, 13 ballistische Raketen seien erfasst worden, 10 davon seien abgefangen worden, drei seien in unbewohnte Gebiete gestürzt. Nach Angaben der Armee gab es dabei keine Toten oder Verletzten.

Warum flammen die Kämpfe nach der Waffenruhe wieder auf?

Abkommen vom Juni ausgelaufen

Nach Ablauf eines im Juni zwischen Washington und Teheran geschlossenen Abkommens, das eine Verlängerung der Waffenruhe zum Ziel hatte, nahmen die Kämpfe wieder an Fahrt auf. In dieser Phase griffen beide Seiten einander über Seewege und militärische Ziele an, während die USA am 24. August eine neue Sanktionskampagne gegen Iran ankündigten.

US-Präsident Donald Trump warnte, bei einer iranischen Vergeltung werde es noch härtere Angriffe geben. Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian sagte in einer über die Staatsmedien verbreiteten Erklärung, Teheran werde reagieren, wenn Washington zur Einhaltung der Vereinbarung zurückkehre.

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