Was umfasst der Umbauplan von Greggs?
Greggs hat einen Plan vorgelegt, der bis zu 740 Stellen im Produktionsnetzwerk in Großbritannien betreffen könnte. Das Unternehmen schlägt vor, die Werke North Lakes in Cumbria, Pettigrews Kelso in Schottland, Seaham in County Durham und Enfield in Greater London zu schließen. Die Vertriebsaktivitäten in Enfield sollen jedoch voraussichtlich weiterlaufen.
Der Plan würde auch die Produktionsaktivitäten am Standort Treforest in Wales betreffen; der Standort soll aber als Verteilzentrum weiterarbeiten. Greggs teilte mit, dass die Filialen von den vorgeschlagenen Änderungen nicht betroffen seien. Die Umsetzung soll nach Unternehmensangaben schrittweise über die nächsten zweieinhalb Jahre erfolgen. Eine Konsultation mit den Beschäftigten soll in Kürze beginnen; eine endgültige Entscheidung sei noch nicht gefallen, betonte Greggs.
Was sagen die Sparziele und die Verkaufszahlen aus?
Greggs rechnet damit, dass die Restrukturierung in den Geschäftsjahren 2028 und 2029 Einsparungen von rund 20 Millionen Pfund bringen wird. Gleichzeitig dürfte der Umbau laut Unternehmen Kosten von etwa 60 Millionen Pfund verursachen, unter anderem durch Störungen im Betriebsablauf und Abfindungszahlungen.
Die operativen Kennzahlen zeigen derweil ein positives Bild. Greggs erklärte, die vergleichbaren Umsätze in den vom Konzern geführten Filialen seien um 3,4 Prozent gestiegen, während der Gesamtumsatz im Dreimonatszeitraum bis zum 26. September um 7,7 Prozent zulegte. Trotz schwieriger Marktbedingungen und des Drucks auf die Haushaltsbudgets eröffnete das Unternehmen seit Jahresbeginn 95 neue Filialen, schloss 38 und erhöhte die Gesamtzahl auf 2.796.
Welche Änderungen sind in der Produktion geplant?
Die Restrukturierung beschränkt sich nicht auf die Schließung einzelner Standorte. Greggs plant, Teile der Produktion an andere Orte zu verlagern und bei einigen Produkten stärker auf externe Zulieferer zu setzen:
- Die Produktvielfalt in den Werken Glasgow Clydesmill und Manchester soll reduziert werden.
- Im Werk Gosforth soll die Produktion von verpacktem Brot eingestellt werden.
- Einige Produkte sollen von spezialisierten Lieferanten bezogen werden.
BFAWU-Generalsekretärin Sarah Woolley sagte, die Ankündigung sorge für große Unsicherheit bei den Beschäftigten, ihren Familien und den betroffenen Gemeinden. Greggs-CEO Roisin Currie erklärte dagegen, Ziel sei es, Produktions- und Logistiknetzwerk effizienter zu machen, um sich an veränderte Kundenerwartungen anzupassen. Das Unternehmen beschäftigt im Vereinigten Königreich 33.000 Menschen, der Großteil davon arbeitet in den Filialen.
"""
Kommentare (0)
Noch keine Kommentare. Schreiben Sie den ersten.
Kommentar schreiben
Yorum yazmak için giriş yapın. Üyelik ücretsiz; yorumunuz editör onayından sonra yayımlanır.