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Wie sollte man den ersten Tag nach dem Urlaub gestalten?

In der Phase der Rückkehr nach dem Urlaub empfehlen Experten, sich am ersten Tag im Büro nicht gleich auf große und komplexe Aufgaben zu stürzen, sondern sich auf kleine, gut bewältigbare To-dos zu konzentrieren. Die Karriereberaterin Sarah Robinson sagte gegenüber BBC Business, dieser Ansatz könne den Druck eines vollgepackten Posteingangs verringern und Beschäftigten helfen, wieder in ihren Rhythmus zu kommen.

Auch die Beraterin Susan Carr rät dazu, die Erwartungen für den ersten Arbeitstag etwas herunterzuschrauben, auch wenn das nicht in jeder Branche möglich ist. Statt den ganzen Tag mit Termin an Termin zu füllen, sei es realistischer, E-Mails zu sichten, Prioritäten zu ordnen und den Arbeitsablauf neu aufzusetzen.

  • Am ersten Tag mit kleinen und schnell erledigten Aufgaben beginnen
  • Weniger Meetings einplanen und Zeit für E-Mails und Planung lassen

Welche Methoden helfen, die Arbeitslast zu verringern?

Tara Humphrey, Beraterin für Führung im Bereich der Primärversorgung, sagt, dass es Beschäftigten helfen kann, die automatische Abwesenheitsnotiz am ersten Tag im Büro aktiv zu lassen. Eine klar formulierte Nachricht könne dazu beitragen, Stress zu senken, weil sie Gesprächspartner dazu anrege, bei wichtigen Themen, die während des Urlaubs liegen geblieben sein könnten, erneut Kontakt aufzunehmen.

Ein weiterer im Beitrag genannter Ansatz ist es, E-Mails aus der Urlaubszeit vollständig zu löschen. Fachleute betonen jedoch, dass man bei der Einschätzung der Rückkehr-Unlust auf Dauer und Intensität des Gefühls achten sollte, um zu erkennen, ob es sich nur um eine kurze Eingewöhnungsphase oder um ein tieferes Problem handelt.

Lassen sich Gewohnheiten aus dem Urlaub in den Alltag übertragen?

Die Psychotherapeutin Dr. Joy Conlon erklärt, dass schon eine einzige gute Gewohnheit aus dem Urlaub den Wiedereinstieg erleichtern könne, wenn sie in den Alltag übernommen wird. Dazu gehören etwa ein Spaziergang am Abend, bewusstes Essen ohne Bildschirm, Lesen vor dem Schlafengehen oder mehr Zeit an der frischen Luft.

Der CEO von Action for Happiness, Dr. Mark Williamson, sagt außerdem, dass beim Urlaub nicht nur die freien Tage selbst, sondern auch die Vorfreude davor eine Rolle spiele. Laut Williamson können aktive Urlaube mit Wandern, Radfahren, Schwimmen und Entdecken für mehr Erholung sorgen; zudem könnten fünf Tage lange, aber häufigere Pausen ein ähnliches Erholungsgefühl wie 10-tägige längere Auszeiten bieten und sich zugleich gleichmäßiger über das Jahr verteilen.

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