Neues Event zielt erneut auf Großinvestoren ab
Für die größten Token-Besitzer des Trump-Memecoin wurde ein neues Dinner-Event angekündigt. Die Ankündigung sorgte sowohl wegen der massiven Verluste der Anleger auf der Token-Seite als auch wegen der politischen Debatte über Krypto-Regulierung in den USA für Aufmerksamkeit.
Bei der Veranstaltung sollen diesmal den ranghöchsten „VIP“-Teilnehmern verschiedene Geschenke überreicht werden. Laut der Ankündigung gehören dazu ein Erinnerungsposter und ein Parfüm mit dem Namen „TRUMP“.
Der aktuelle Zähler auf der Website zeigt, dass die führenden Investoren, die eine Einladung anstreben, jeweils Hunderttausende Coins halten. Das deutet darauf hin, dass die Veranstaltung gezielt auf Wallets mit großen Positionen ausgerichtet ist.
Bei früheren Treffen gab es Sichtbarkeit, aber kaum direkten Kontakt
Die zentrale Enttäuschung für einige Teilnehmer früherer Zusammenkünfte war, dass Donald Trump zwar bei den Veranstaltungen kurz zu sehen war, sich aber keine Gelegenheit zu einem direkten Gespräch ergab. Dem Quellenmaterial zufolge kam es bei früheren Veranstaltungen nicht zu einem persönlichen Kontakt mit ihm.
Das erste Trump-Memecoin-Event fand ebenfalls in einem Golfclub statt, den Trump aus seiner Zeit in Washington behalten hatte. Während dieses Treffens protestierten Demonstranten, darunter auch Mitglieder der Demokraten im Kongress, draußen und warfen dem Präsidenten Korruption vor; die Identität der Gäste blieb damals nicht öffentlich bekannt.
Im April wurde zudem im Mar-a-Lago-Resort in Florida eine begleitende Konferenz für Memecoin-Besitzer organisiert. Dort war auch der ehemalige Boxweltmeister Mike Tyson anwesend.
Token-Verluste und Senatsdebatte über das Gesetz rückten in den Vordergrund
Seit der Einführung des Memecoins in den Tagen unmittelbar vor Trumps erneuter Amtsübernahme sollen Anleger Milliarden Dollar verloren haben. Diese Verluste standen zuletzt auch im Zentrum der Debatten rund um die im US-Senat verhandelte Digital Asset Market Clarity Act, also das Gesetz zur Klarheit auf den Märkten für digitale Vermögenswerte.
Demokratische Abgeordnete wollten wegen Trumps Krypto-Verbindungen eine Bestimmung in den Entwurf aufnehmen lassen, die die Beziehungen hochrangiger Amtsträger zu digitalen Vermögenswerten einschränkt. Auf diese Klausel konnte man sich jedoch nicht einigen, sodass der Gesetzentwurf im vergangenen Monat nicht weiter vorankam.
Themen mit Folgen für Markt und Politik
- Auf der Investorenseite standen die hohen Verluste nach dem Memecoin-Start im Mittelpunkt.
- Auf der politischen Seite blieb die Forderung nach Grenzen für die Krypto-Verbindungen von Amtsträgern ohne Ergebnis.
Trump hatte zudem erklärt, er sei bei einigen Forderungen zu Zugeständnissen bereit und könne sich vorstellen, seine Krypto-Vermögenswerte in einen Blind Trust zu übertragen oder sie zu veräußern. Mit dem Stillstand des Gesetzesvorhabens sei jedoch auch diese mögliche Grundlage für einen Kompromiss wieder weggefallen.
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