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Dolly Parton in Nashville beigesetzt

Dolly Parton wurde nach ihrem Tod in dieser Woche im Alter von 80 Jahren am Freitag nach einer privaten Familienzeremonie in Nashville beigesetzt. Die Künstlerin wurde auf dem Woodlawn Memorial Park and Mausoleum in Tennessee an der Seite ihres verstorbenen Ehemanns Carl Dean bestattet.

Nach der Beisetzung machten aus dem Familienkreis veröffentlichte Nachrichten deutlich, dass Parton nicht nur wegen ihrer Musikkarriere, sondern auch wegen ihrer Rolle in der Familie in Erinnerung bleibt. Ihre Großnichte Lainey Parton beschrieb die Sängerin in einem Social-Media-Beitrag als jemanden, der trotz eigener Kinderlosigkeit eine enge Bindung zu Familienmitgliedern aufgebaut habe.

Was steht in den Familienbotschaften und den Gedenkdetails?

Das hob Lainey Parton in ihrem Beitrag hervor

Lainey Parton berichtete, die berühmte Musikerin habe ihr schon in der Kindheit Selbstvertrauen vermittelt, ihre Träume nie klein geredet und sie auch auf ihrem Weg zur Kosmetikschule unterstützt. Nach Angaben von Nahestehenden wurde Parton in der Familie als beschützend und ermutigend in Erinnerung behalten.

  • Familienmitglieder erklärten, Parton habe die Ziele ihrer jüngeren Verwandten unterstützt.
  • In den Beiträgen wurde betont, dass sie wegen ihrer Liebe und Nähe in der Familie als eine Art Großmutterfigur galt.

Auch in einer vom Woodlawn Memorial Park veröffentlichten Gedenknotiz wurden neben Partons zeitlosen Songs und ihrem produktiven Songwriting auch ihr Humor, ihre Wärme und ihre Freundlichkeit hervorgehoben. Die Familie bat darum, statt Blumen an ihre Initiative Imagination Library zu spenden, die kleinen Kindern kostenlos Bücher zugänglich macht.

Auf Bildern, die die Journalistin Amelia Young aus Nashville teilte, waren Blumen am Grab sowie ein Kondolenzbuch zu sehen. Auf der Messingplakette mit den Namen von Parton und Dean finden sich zudem Verzierungen, die auf das Elternhaus der beiden anspielen.

Die Gedenkveranstaltungen reichten über Nashville hinaus

Grand Ole Opry richtete einen Abend des Respekts aus

Am Samstag trat Partons Nichte Jada Star bei einem Gedenkkonzert im Grand Ole Opry House, einer der Kultbühnen der Country-Musik, auf. Sie sang The Orchard, einen Titel, den sie 2024 gemeinsam mit ihrer Tante für das Album Smoky Mountain DNA: Family, Faith and Fables aufgenommen hatte.

Zum Finale des Abends kam Country-Star Jelly Roll überraschend auf die Bühne und beteiligte sich an einer gemeinsamen 9 to 5-Performance. Unter den weiteren Beteiligten war auch Carly Pearce, die zu Beginn ihrer Karriere in Partons Dollywood-Themenpark auftrat und später einen Grammy gewann.

Unterdessen kündigte der Gouverneur von Tennessee Pläne an, den Nashville International Airport nach Parton zu benennen. In Großbritannien nähert sich 9 to 5 laut Daten der Official Charts Company nach steigenden Abrufen infolge von Partons Tod zwar der Spitze der Wochencharts, doch wegen sinkender Streamingzahlen bleibt offen, ob der Song in der am Freitag veröffentlichten endgültigen Rangliste seinen Platz behaupten kann.

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