Wer gehört der neuen Taskforce an?

Für die KI-Politik in den USA ist eine neue Verwaltungsstruktur angekündigt worden. Donald Trump erklärte, die von ihm „Super Intelligence Force“ genannte Einheit solle die öffentliche Kommunikation der Regierung zum Thema Künstliche Intelligenz koordinieren und dazu beitragen, die Führungsrolle des Landes bei dieser Technologie zu sichern.

Den Vorsitz der Taskforce übernimmt Jay Clayton. Außerdem gehören ihr Andrew Ferguson, Präsident der Federal Trade Commission (FTC), sowie Emil Michael, Unterstaatssekretär im Verteidigungsministerium für Forschung und Entwicklung, an.

  • Die Taskforce soll die Abstimmung der Regierung beim Thema Künstliche Intelligenz sicherstellen.
  • Im Zentrum steht das Ziel, die technologische Führungsrolle der USA zu bewahren.
  • Die Besetzung zeigt, dass Regulierung und Verteidigung gemeinsam betrachtet werden sollen.

KI-Sicherheit und Namenswechsel auf der Agenda

Trump hatte erst in der vergangenen Woche auch die Einrichtung eines Aufsichtsgremiums für KI-Sicherheit angekündigt. Der Schritt folgte auf eine Vereinbarung führender Tech-Manager, die Technologie nach seiner Darstellung auf „moralisch verbindliche“ Weise regulieren zu wollen.

Was bringt das Dekret vom 30. September?

Mit einem am 30. September unterzeichneten Dekret kündigte der Präsident an, statt „artificial intelligence“ künftig die Bezeichnung „super intelligence“ zu verwenden. Trump hatte zuvor argumentiert, das Wort „artificial“ lasse die Technologie künstlicher und unechter erscheinen, als sie sei.

Was beobachten Tech-Konzerne und Wirtschaft?

Auch in der Privatwirtschaft sorgt die neue Terminologie bereits für Reaktionen. Der Multi-Milliardär Elon Musk erklärte auf seiner Social-Media-Plattform, dass sein Unternehmen die KI-Plattform SpaceXAI in SpaceXSI umbenennen werde.

Aus wirtschafts- und finanzpolitischer Sicht fällt vor allem auf, dass der regulatorische Rahmen für Künstliche Intelligenz sichtbarer wird. Zu Haushalt, Förderung, steuerlicher Unterstützung oder direkten Sanktionsinstrumenten wurden jedoch keine Details genannt. Für Technologieunternehmen, Investoren und Start-ups im KI-Ökosystem dürfte sich eine mögliche Marktwirkung daher erst mit späteren Sicherheits- und Regulierungsschritten konkretisieren.