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Wie soll die neue Rentenformel funktionieren?

Im Rahmen der geplanten Änderung des Triple Lock soll die staatliche Rente in Großbritannien künftig jedes Jahr nach dem jeweils höheren Wert aus Inflation oder 2,5 % steigen. Damit würde die automatische Bindung an das durchschnittliche Lohnwachstum wegfallen; die Regierung will aber den Anteil der Rente an den Gesamtlöhnen auf dem Rekordniveau halten, das 2030 erreicht werden soll.

  • Die jährliche Anpassung bleibt an Inflation oder den 2,5-%-Mindestwert gekoppelt.
  • Die automatische Bindung an das durchschnittliche Lohnwachstum entfällt.
  • Der Plan steht in Zusammenhang mit der Finanzierung eines neuen nationalen Pflegedienstes.

Parlamentszustimmung wird nötig sein

Premierminister Andy Burnham stellte die Änderung als Teil seines Programms nach der nächsten Wahl vor, und die Regierung bezeichnet die Regelung als „adjusted triple lock“. Der Schritt ist jedoch mehr als nur ein technisches Update: Minister und Abgeordnete müssen den Plan öffentlich verteidigen und später im Parlament für die Reform der jährlichen Lohnbindung stimmen.

Was sagen Haushaltswirkung und Sparrechnungen?

Die eigentliche Wirkung auf die Staatsfinanzen dürfte sich weniger kurzfristig als vielmehr langfristig zeigen. Nach der Einschätzung im Ausgangstext würde die Änderung in den nächsten Jahren nur begrenzte Effekte haben, in den folgenden Jahrzehnten aber Spielraum von mehreren Milliarden Pfund im Haushalt schaffen.

Berechnungen von IFS und Regierung

Das Institute for Fiscal Studies (IFS) hat berechnet, dass die von Burnham vorgeschlagene Regelung die jährlichen Kosten des Triple Lock seit 2011 um mehr als die Hälfte gesenkt hätte. In diesem Szenario lägen die jährlichen Einsparungen bei etwa 9 Milliarden Pfund. Regierungsquellen erklärten zudem, die Änderung könne ab 2040 jährlich rund 15 Milliarden Pfund einsparen.

Warum werden Anleihemärkte und politisches Risiko beobachtet?

Nach den im Text genannten Informationen wurde Burnham geraten, dass eine britische Regierung, die schwierige Entscheidungen treffen kann, an den Anleihemärkten positiv aufgenommen werden könnte. Deshalb gilt die Reform nicht nur als Frage der Sozialpolitik, sondern auch als Teil der Debatte über Finanzierungskosten und das Vertrauen der Märkte.

Auch andere Themen stehen auf der Agenda

Die Änderung beim Triple Lock ist nicht das einzige Thema auf Burnhams Wirtschaftsagenda. Nach der Rede werden auch neue Schritte in der Energiepolitik und bei den Regeln nach dem Brexit erwartet, was zeigt, dass die Märkte die langfristige Reformfähigkeit der Regierung in einem breiteren Zusammenhang beobachten dürften.

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