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Anwendung wird in die Gehaltsabrechnung des Ministeriums integriert

Der Digitalrubel wurde im russischen Finanzministerium erstmals für eine Gehaltszahlung verwendet. Nach Angaben des Ministeriums vom Freitag wurden die Vergütungen einiger Beschäftigter in der neuen Währungsform ausgezahlt. Wie viele Mitarbeiter an dem System teilnehmen und wie hoch die gesamte Lohnsumme ist, gab die Behörde nicht bekannt.

In der Mitteilung hieß es, die entsprechende Zahlungsoption für russische Bürger basiere auf Freiwilligkeit und sei am Donnerstag gestartet. Der Schritt gilt als neue Phase, in der der Digitalrubel aus reinen Pilotprojekten heraus in den Alltag öffentlicher Zahlungen überführt wird.

Nicht genannte Daten sorgen für Aufmerksamkeit

Ob es sich um eine symbolische erste Auszahlung oder um einen breiter angelegten Test handelt, ist bislang unklar. Das Ministerium veröffentlichte weder die Zahl der Beschäftigten, die ihr Gehalt in Digitalrubel erhielten, noch das finanzielle Volumen dieser Zahlungen.

Was sagen die Zahlen aus den Haushaltstests?

Das russische Finanzministerium teilte mit, die für den Zahlungsprozess genutzte Infrastruktur sei zuvor bei Tests zu Ausgaben aus dem Bundeshaushalt geprüft worden. Demnach wurden bei den Tests für 2025 rund 16 Millionen Digitalrubel verteilt. In der Quelle wurde dieser Betrag mit etwa 192.245 Dollar angegeben.

  • Bei Tests zu Ausgaben aus dem Bundeshaushalt verwendeter Betrag: 16 Millionen Digitalrubel
  • In der Quelle genannte ungefähre Entsprechung: 192.245 Dollar

Das Ministerium erklärte, die in diesen Tests bestätigten Zahlungskanäle seien nun an das eigene Gehaltsverfahren angepasst worden. Damit wird der Digitalrubel von Haushaltsoperationen auf Personalauszahlungen ausgeweitet.

Gemeinsamer Fahrplan mit der Zentralbank Russlands

Die Arbeiten zur Einbindung des Digitalrubels in den Haushaltsprozess werden gemeinsam von der Zentralbank Russlands und dem russischen Finanzministerium vorangetrieben. Nach dem zuvor veröffentlichten Zeitplan hatten große Banken und Einzelhandelsunternehmen ab dem 1. September mit Vorbereitungen begonnen, die Transaktionen mit der neuen Währung ermöglichen sollen.

Ausbaupläne und Sanktionsaspekt

Der Digitalrubel ist als Ergänzung zu Bargeld und dem klassischen Rubel konzipiert; in der ersten Phase sollte er bei Finanz- und Kreditinstituten akzeptiert werden. Die Entwicklungsarbeiten für das System begannen 2021. Im April wurde es auch in das von der Europäischen Union angekündigte Sanktionspaket aufgenommen. Der Europäische Rat verkündete die Maßnahmen im Zusammenhang mit Russlands Krieg gegen die Ukraine.

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