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Nach der Rallye wird der Ton bei Bitcoin vorsichtiger

Bitcoin ist nach der kräftigen Aufwärtsbewegung mit einem ruhigeren Bild in die neue Woche gestartet. Die größte Krypto-Anlage verlor seit Freitag rund 1 %, gab in den vergangenen 24 Stunden mehr als 2 % nach und rutschte damit unter die Marke von 84.000 Dollar auf etwa 82.742,29 Dollar.

Die Korrektur am Markt steht im Zeichen der Konsolidierung nach dem jüngsten Kurssprung, während sich Anleger erneut auf makroökonomische Themen konzentrieren. Vor allem der zuletzt restriktive Zinsschritt der vergangenen Woche stützte eine vorsichtige Haltung an den Risikomärkten, einschließlich digitaler Vermögenswerte.

Nach dem Fed-Schritt richten sich die Blicke auf den US-Datenkalender

Mit der Entscheidung der vergangenen Woche hob die Federal Reserve (Fed, die US-Notenbank) ihren Leitzinszielwert auf 4 % an. Nach diesem Schritt bleibt der Kryptomarkt auf Richtungssuche, während Anleger in dieser Woche auf neue US-Daten und deren Einfluss auf die Erwartungen an die Geldpolitik warten.

Welche Daten stehen in dieser Woche im Fokus?

  • Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA
  • Wohnungsmarktdaten
  • Daten zu langlebigen Wirtschaftsgütern

Vor allem die zur Wochenmitte erwarteten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe könnten neue Hinweise auf die Widerstandsfähigkeit der US-Wirtschaft liefern. Auch Wohnungs- und Daten zu langlebigen Wirtschaftsgütern dürften zusätzliche Impulse für die Wachstumserwartungen geben und damit die Preisbildung an Anleihe-, Devisen- und Kryptomärkten beeinflussen.

Auch die globalen Zentralbanken bleiben im Blick

Die Kryptomärkte verfolgen nicht nur US-Daten, sondern auch das breitere geldpolitische Umfeld. An den Cross-Asset-Märkten wird die globale Zinsentwicklung nach den jüngsten Schritten der Bank of Japan und der Bank of England erneut neu bewertet.

Der kurzfristige Rücksetzer bei Bitcoin ist deshalb vorerst eher als Abwarten vor wichtigen Veröffentlichungen zu lesen denn als klarer Richtungswechsel. Die in den kommenden Tagen anstehenden Konjunkturdaten könnten zu einem entscheidenden Faktor für die Schwankungen am Kryptomarkt werden.

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